Wissenschaftlich belegt: (Online-)Coworking macht produktiv und glücklich – 9 Gründe für virtuelle Fokus-Sessions für die Doktorarbeit

Kennst du das…

  • du sitzt alleine zuhause und kannst dich nicht überwinden, anzufangen, an deiner Dissertation zu arbeiten?
  • du hast den GANZEN Tag Zeit und schiebst das Arbeiten immer weiter vor dir her?
  • wenn du dann mal dransitzt, kannst du dich nicht richtig fokussieren und landest schnell bei Facebook, Youtube oder deinen Lieblingsblogs?
  • dir fällt es schwer, zu entscheiden, was die konkreten nächsten Schritte sind, an denen du arbeiten willst?
  • du fühlst dich lustlos und unmotiviert, obwohl dich dein Thema eigentlich total interessiert?

Und stell dir jetzt vor…

  • …du kannst bequem von deinem Schreibtisch aus gemeinsam mit anderen Promovierenden, die ihre Projekte voranbringen, an deiner Diss arbeiten.
  • …du setzt dir für jede Arbeitssession einen klaren Fokus, den du zu Beginn und Abschluss mit eine:r Arbeitspartner:in besprichst.
  • …ein fester Zeitrahmen hilft dir, dich auch wirklich hinter dein Vorhaben für die Session zu klemmen.
  • …während der Session kannst du dich immer wieder dadurch motivieren, dass alle anderen auch fokussiert an ihrem Ziel arbeiten.
  • …am Ende des Coworkens tauschst du dich darüber aus, ob du dein Ziel erreicht hast, was Spaß gemacht und wo du Schwierigkeiten hattest.
  • …nach der Session hast du das gute Gefühl, richtig was geschafft zu haben, und nimmst die positive Energie mit für deine weitere Arbeit an der Diss.

Kling gut?!

Dann ist es Zeit für virtuelle Fokus-Sessions für dich und deine Diss!

Warum? Das zeige ich dir in diesem Artikel. Ich fasse zusammen, was die Hauptprobleme für viele Doktorand:innen im Homeoffice sind, und wie virtuelles Coworking dagegen hilft (wissenschaftlich belegt).

Die drei größten Probleme für Doktorand:innen im Homeoffice

Problem 1: Promovieren im Homeoffice senkt Produktivität und erhöht Stress

Wenn du dich in den Punkten zu Anfang wiedererkannt hast, hast du möglicherweise schon mal überlegt, ob etwas mit dir „nicht stimmt“ – mit deiner Motivation, Selbstdisziplin, Arbeitsorganisation oder gar deiner Befähigung zur Promotion. Ich lade dich heute ein, einen neuen Faktor in deine Überlegungen einzubeziehen – nämlich deine Arbeitsbedingungen alleine zuhause.

Die soziale Isolation, die mit von-zuhause-aus Arbeiten einhergeht, ist ein ernstzunehmender Stressor, der wissenschaftlich gut untersucht ist [1,2,3,4,5]. Sie reduziert nicht nur deine Produktivität (und zwar je mehr, desto länger du im Homeoffice arbeitest [6], sondern kann sogar ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen haben (z. B. Depression). Bentley et al. haben darauf nachgewiesen, dass bei Angestellten im Homeoffice der psychologische Stress in dem Maße steigt und die Arbeitszufriedenheit in dem Maße sinkt, in dem die Arbeitsstunden im Homeoffice sich erhöhen [7].

Das bedeutet, die Arbeitsbedingungen vieler Doktorand:innen, die zuhause ihre Dissertation schreiben, können Produktivität und Kreativität behindern – und das nicht erst seit Corona. Kein Wunder also, dass Prokrastination so weit verbreitet ist. Denn für produktives, innovatives Arbeiten müssen wir uns wohlfühlen – und dazu gehört für viele, sich austauschen zu können und in eine Gruppe eingebunden zu sein. Das hat auch biologische Ursachen (s.u.).

Problem 2: Promovieren im Homeoffice führt zu einer Entgrenzung von Arbeit und Freizeit

Ein weiteres Problem im Homeoffice ist bei vielen Doktorand:innen die fehlende Abgrenzung von Arbeit und Freizeit – nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich. Es gibt immer sogenannte „Längs-“ und „Quer-Konkurrenzen“ von Dingen, die auch erledigt werden können. Längskonkurrenz bedeutet, dass fast jede Aufgabe auch zu einem anderen Zeitpunkt erledigt werden kann; Querkonkurrenz heißt, dass wir zu einem Zeitpunkt theoretisch immer eine Vielzahl von Aufgaben erledigen können.

Alleine im Homeoffice kann einen diese Wahlmöglichkeit vollkommen überfordern. Sie führt oft zum Hin- und Herspringen zwischen verschiedenen Aufgaben, promotionsbezogenen wie privaten, zu unstrukturierten Tagen und zu unklaren Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit.

Die Folge: Es wird weder produktiv gearbeitet noch sich wirklich erholt, und das schlechte Gewissen ist dein ständiger Begleiter.

Problem 3: Promovieren im Homeoffice erfordert viel Selbstorganisation und Selbstdisziplin

Ein langfristiges, komplexes, innovatives Projekt wie eine Dissertation erfordert umfassende Kompetenzen im Bereich Selbst-, Projekt- und Arbeitsorganisation und immer wieder einiges an Selbstdisziplin.

Viele Doktorand:innen haben keine professionelle Ausbildung in Projektmanagement und wissen nicht genau, wie man am besten produktiv arbeitet. Auch wenn mittlerweile an vielen Graduiertenschulen Weiterbildungen in diesen Bereichen angeboten werden, weiß ich aus meinen Coachings und Workshops, dass hier immer noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist.

Und dann ist da die Sache mit der Selbstdisziplin, oder Willenskraft (Volition): Wenn du nicht genug hast, um dich gut zu organisieren oder das zu tun, was du dir vorgenommen hast, bedeutet das nicht, dass du schwach oder faul bist. Es ist viel wahrscheinlicher, dass das Energiereservoir, aus dem sie gepeist wird, aufgebraucht ist (ich stelle mir das immer vor wie eine Batterie).

Willenskraft ist eine erschöpfbare Ressource, die wir immer wieder auffüllen müssen [8]. Zu viel Zeit alleine zu verbringen, zu wenig Ausgleich, unstrukturiertes Arbeiten und dabei möglicherweise auch immer wieder Misserfolgserlebnisse haben, weil Dinge nicht so klappen wie geplant (Normalfall beim Promovieren, oder?!) kann deine Energiereserven ganz schön strapazieren und dazu führen, dass du immer weniger Selbstdisziplin aufbringen kannst. Das kann in eine Negativspirale münden, bei der wenig Energie zu schlechterer Selbstorganisation zu noch weniger Energie etc. führt.

Die Lösung: virtuelle Fokus-Sessions und Online-Coworking für Promovierende

Online-Coworking für die Promotion verbindet die Vorteile des Arbeitens mit Kolleg:innen, individuellen Freiraum beim Ausgestalten der Arbeitssessions und viele Erkenntnisse rund um produktives Arbeiten.

Der Ablauf bei uns in der Coworking-Community

1. Alle Teilnehmer:innen und ein Coach (Eva oder ich) treffen sich zu einem festen Termin via Zoom. Die Dauer der Session variiert von 2h bis 7h (mit Pause).

2. Zu Beginn gibt es ein kurzes Warm-up für den Kopf (z. B. Freewriting). Dann legen alle ihre individuellen Ziele für die Session fest und teilen diese in 2er-Gruppen.

3. Die Session über arbeiten alle bei ausgeschaltetem Mikro und (wer mag) angeschalteten Video an ihrer Aufgabe. Ich empfehle hierfür die Pomodoro-Technik (wird zu Beginn erklärt) oder eine Abwandlung davon. Die Pausen machst du individuell, wann sie für dich gut passen. Natürlich kannst du zwischendurch dein Video auch mal ausmachen.

4. Am Ende der Session tauschst du dich mit dein:r Partner:in darüber aus, wie die Arbeit geklappt hat. Ihr freut euch gemeinsam über Fortschritte und/oder reflektiert, wo es gehakt hat und was du daraus lernen kannst.

5. In der großen Runde können dann noch interessante Einsichten und Tipps geteilt werden.

6. Als Coaches sind meine Kollegin Eva oder ich die gesamte Zeit über per Chat erreichbar und können helfen, falls du mal feststeckst.

Hier nochmal die wichtigsten Kennzeichen der Sessions zusammengefasst:

  • Feste Termine (stehen mind. zwei Monate im Voraus fest)
  • Festgelegte Zeitblöcke
  • Gemeinsames Warm-up
  • Klare Zielsetzung für die Arbeitssession
  • Besprechung der Ziele und Ergebnisse mit eine:r Arbeitspartner:in
  • Gemeinsames Arbeiten in einem virtuellen Coworkingspace (via Zoom)
  • Moderation, Impulse und Hilfe durch einen Coach

Bonus: Selbstorganisiertes Coworking in der Community:

Zusätzlich zu den moderierten Sessions hast du 24/7 Zugang zum virtuellen Coworkingspace, wo meistens ein paar der über 60 Mitglieder arbeiten. Du kannst einfach dazu kommen oder dich gezielt mit anderen Mitgliedern dort verabreden und ihr könnt nach unserem Ablaufplan eure eigenen Fokus-Sessions gestalten.

Warum Online-Coworken für die Promotion funktioniert – 9 Gründe

Virtuelle Fokus-Sessions sind der Produktivitäts-Booster schlechthin. Das habe ich mir nicht ausgedacht – Grundlage sind wissenschaftliche Erkenntnisse dazu, wie wir uns am besten konzentrieren können, die besten Arbeitsergebnisse erzielen, Prokrastination vorbeugen und uns am Arbeitsplatz wohlfühlen (das trägt nämlich auch zur Produktivität bei!).

1. Gemeinsames Arbeiten erzeugt sozialen Druck, „Glückshormone“ und senkt das Stresslevel

Wir Menschen sind soziale Wesen, denen zu viel Zeit alleine nicht gut tut – Einsamkeit schlägt aufs Gemüt und damit auch auf die Produktivität. Nach meiner eigenen Erfahrung und den Rückmeldungen vieler Doktorand:innen bin ich fest davon überzeugt, dass Einsamkeit einer der Nr. 1 Produktivitätskiller bei der Promotion ist. Gemeinsam mit anderen (virtuell) zu arbeiten kann dem entgegenwirken.

Wofür ist es so wichtig, in einer Gruppe zu arbeiten?

Erstens entsteht durch die Anwesenheit von anderen sozialer Druck, der dazu führt, dass wir mehr leisten, als wenn wir alleine arbeiten würden [16]. Alleine lässt sich leicht trödeln oder aufschieben – aber die Präsenz der anderen, die angeschaltete Kamera und die gemeinsame Evaluation am Ende der Session führen dazu, dass du auch in Momenten, in denen du dich alleine vielleicht ablenken oder aufs Sofa legen würdest, weiter fokussiert arbeitest – und dich auch mal durchbeißt.

Zweitens hat soziale Interaktion auf der Arbeit positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden [17, 18, 19] Austausch und Vertrauen innerhalb einer Doktorand:innen-Gruppe führen dazu, dass unser Körper verschiedene Botenstoffe ausschüttet, die dafür sorgen, dass wir uns wohlfühlen und entspannen – z. B. Serotonin, Oxytocin und Dopamin [20]. Dadurch fühlen wir uns körperlich sicher – eine wichtige Voraussetzung dafür, uns ganz auf eine Aufgabe zu konzentrieren und kreativ werden zu können.

Drittens senkt die Anbindung an eine Gruppe die Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol – unserer „Stresshormone“. Es stimmt zwar, dass wir ein bestimmtes Anspannungslevel benötigen, um Bestleistungen zu bringen. Aber bei dem meisten Doktorand:innen ist die Ursache für fehlende Produktivität eine Überproduktion der Stresshormone, die zu Lähmung führt (Freeze-Response des Nervensystems). Sozialer Support, wie du ihn in der Coworking-Community auch durch den Austausch im Gruppencoaching und den Peer-Gruppen erlebst, hilft nachweislich bei der Reduzierung von Stress und der Ausbildung von psychologischer Resilienz [22].

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2. Du hast feste Termine für die Arbeit an der Diss

In der Forschung läuft dieser Punkt unter anderem unter dem Begriff „Implementation-Intentionen“ (Peter M. Gollwitzer) – eine Strategie zur Selbstregulation. Das bedeutet, dass du dir nicht nur ein Ziel setzt (z. B. „Ich will morgen um 9 Uhr anfangen, Kapitel XY zu schreiben“), sondern dass du dir auch ganz konkret überlegst, mit welchen Mitteln und Wegen du dieses Ziel erreichst.

Wenn du dir die Teilnahme an einer Fokus-Session in den Kalender einträgst, ist das ein wichtiges Mittel, um dein Ziel, das Kapitel zu schreiben, zu erreichen – denn du beantwortest dir damit die Fragen „wann?“, „wo?“ und „wie?“. Dir Implementierungs-Intentionen zu setzen erhöht nachweislich die Wahrscheinlichkeit, deine Ziele auch umzusetzen [9].

Ein weiterer Vorteil von festen Terminen in der Gruppe ist, dass du auf jeden Fall pünktlich anfängst zu arbeiten. Das ist nachweislich ein wichtiger Aspekt, um Prokrastination vorzubeugen – denn es gibt immer Längs- und Querkonkurrenz von Dingen, die du auch tun könntest (mehr dazu in meinem Artikel zu Prokrastination).

3. Du arbeitest in festgelegten Zeiträumen (Timeboxing)

Die feststehenden Zeitfenster der Fokus-Sessions haben neben dem pünktlichen Beginn auch den Vorteil des vorgegebenen, pünktlichen Endes. Diese Deadline macht dich produktiv, weil du weißt, dass du Aufgaben nicht – wie wenn du alleine arbeitest – immer weiter aufschieben kannst. Wir machen uns hier das Prinzip des Timeboxings zunutze (dazu auch interessant: Mein Artikel zur Pomodoro-Methode). Ein wichtiger Nebeneffekt ist, dass du wieder eine klare Struktur von Arbeits- und Erholungsphasen hast und beides 100% nutzen kannst.

4. Du generierst ein hilfreiches Mindset und positive/neutrale Grundstimmung für die Session

Jeder Teil der Fokus-Session verfolgt einen bestimmten Zweck – auch der gemeinsame Start, bei dem wir uns „aufwärmen“. Beim Sport ist das selbstverständlich – aus gutem Grund! Auch unser Gehirn möchte darauf vorbereitet werden, von einem Modus in den anderen zu wechseln und Höchstleistungen zu bringen [10, 11].

Die unterschiedlichen Impulse und Übungen zu Beginn der Session haben erstens das Ziel, deinem Gehirn zu signalisieren: Jetzt ist gleich Arbeit an der Promotion angesagt. Außerdem tragen sie dazu bei, dass du mit einem hilfreichen Mindset in die Session gehst und in neutraler bis positiver Grundstimmung bist. Dabei helfen z. B. Freewriting/Braindump, gezielte Reflexionsfragen oder kurze Meditations- und Atemübungen – alles Dinge, die vielen unter Anleitung in der Gruppe leichter fallen.

5. Du konkretisierst deine Ziele und Aufgaben für die Arbeitssession

Studien haben gezeigt, dass die Produktivität deutlich steigt, wenn vor Beginn der Tätigkeit möglichst spezifische Ziele gesetzt wurden [12, 13]

Das machen wir uns in den Fokus-Sessions auch zunutze. Du definierst zu Beginn der Session genau, was dein Ziel ist und welche Aufgaben damit verbunden sind. So hast du einen Plan, der die Wahrscheinlichkeit der Durchführung der geplanten Handlungen signifikant erhöht [14].

6. Du setzt die richtigen Prioritäten

Arbeitest du manchmal einfach vor dich hin, ohne dir klar zu machen, ob das eigentlich der nächste, zielführende Schritt ist, was du da tust? Natürlich kann man das beim wissenschaftlichen Arbeiten manchmal nicht so genau sagen – aber oft eben schon. Um zu verhindern, dass du durch Arbeit prokrastinierst, erinnern wir dich am Anfang immer, dich zu fragen, warum du dir gerade dieses Ziel für die Fokus-Session setzt. Eine kleine, aber sehr wirkungsvolle Frage, um deine Prioritäten zu überprüfen!

7. Du schaffst Verbindlichkeit (Accountability) für deine Ziele

Indem du die Ziele und Ergebnisse deiner Fokus-Session mit eine:r Partner:in besprichst, schaffst du Verbindlichkeit („Accountability“). Bei Accountability geht es darum, dass du in irgendeiner Form für die Konsequenzen deiner Handlungen verantwortest – im wahrsten Sinne des Wortes: Im Idealfall „antwortest“ du jemandem, der dich danach fragt, wie du deine Ziele umgesetzt hast. Genau das passiert durch den Austausch zu Beginn und Ende des digitalen Coworkings. Studien haben gezeigt, dass Accountability signifikant dazu beitragen kann, die Leistung zu steigern [15].

8. Du hast eine Ansprechperson, wenn du eine Blockade hast

Dein Joker: Bei den Fokus-Sessions ist immer eine promovierte Begleitung dabei, die du ansprechen kannst, falls du mal hängst, und die dir hilft, herauszufinden, was los ist und was du tun kannst. Wir machen dann eine kurze 1:1 Breakout, in der du über deine aktuelle Herausforderung sprechen kannst – oft ist allein das schon total hilfreich. Dieser „Joker“ wird bei unseren Sessions übrigens total selten in Anspruch genommen – das zeigt, denke ich, wie wirksam all die anderen Aspekte des virtuellen Coworkings sind!

9. Du reflektierst, wie du gearbeitet hast

Alleine, das eigene Arbeiten regelmäßig zu reflektieren, kann schon zur deutlichen Reduktion von Prokrastination beitragen [22]

Im Austausch mit dein:r Arbeitsparner:in nach der Fokus-Session besprichst du, welche Aufgaben du erledigt und welche Ziele du erreicht hast, wie zufrieden du mit den Ergebnissen bist und was du an Erkenntnissen über den Arbeitsverhalten mitnimmst. Diese Reflektion dauert nur wenige Minuten und trägt dazu bei, dass du immer besser merkst, was du für produktives Arbeiten brauchst.

Digitales Coworking  – Deine Chance für mehr Arbeitszufriedenheit, Konzentration und Produktivität beim Promovieren

Abschließend möchte ich noch die Ergebnisse einer Studie mit dir teilen, die die oben bereits genannten guten Gründe für virtuelles Coworking bestätigen und die Benefits gut auf den Punkt bringen. In dieser Studie ging es um Coworking in physischen Coworkingspaces, aber ich denke, dass sie sich auch auf virtuelles Coworking übertragen lassen. Das gilt insbesondere für einen Rahmen wie die Coworking-Community, indem du – anders wie beispielsweise bei Focusmate – bei den verschiedenen Formaten und Terminen immer wieder auf die gleichen, vertrauten Menschen triffst und dich mit ihnen auch außerhalb der offiziellen Angebote vernetzen kannst.

Das sind die beeindruckenden Ergebnisse der Studie [21]:

  • Coworking erhöht die Produktivität – 89,1% der Befragten sagten, dass sie beim Coworking produktiver arbeiten

  • Coworking verbessert die Konzentration – 71,9% der Befragten sagten, dass sie sich beim Coworking besser konzentrieren können

  • Coworking verbessert die Selbstorganisation – 92,2% der Befragten sagten, dass sie sich im Coworkingspace leichter selbst organisieren können

Regelmäßiges Coworking kann sogar die Gesamtzufriedenheit mit deiner Promotion erhöhen: 81,3% der Befragten an, dass ihre Arbeitszufriedenheit jetzt höher als vorher ist [21] – das melden mir Mitglieder der Coworking-Community auch immer wieder zurück:

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, dich selbst vom Konzept zu überzeugen, lade ich dich herzlich für einen Probemonat in die Coworking-Community ein!

Neben Fokus-Sessions gibt es dort außerdem jeden Monat:

  • 24/7 Zugang zum virtuellen Coworkingspace, in dem meistens Mitglieder arbeiten,
  • 1 Masterclass zu Themen wie wissenschaftlichem Arbeiten, Mindset, Motivation etc.,
  • 1 Gruppencoaching,
  • Geschlossene Community-Gruppe auf LinkedIn für Austausch,
  • Peer-Gruppen-Vermittlung,
  • Quartals-Reflektionen, Austausch zu Arbeitsorganisation und mehr!

Alle Infos und die Anmeldemöglichkeit für einen unverbindlichen Testmonat ohne Vertragsbindung findest du auf der Webseite zur Community. Ich freu mich auf dich!

Quellen:

[1] Mann, S.; Holdsworth, L. 2003. “The psychological impact of teleworking: Stress, emotions and health.” New Technology, Work and Employment. 18: 196–211. Link

[2] Allen, T.D.; Golden, T.D.; Shockley, K.M. 2015. “How effective is telecommuting? Assessing the status of our scientific findings”. Psychological Science in the Public Interest 16, 40–68. Link

[3] Eurofound and the International Labour Office. 2017. Working Anytime, Anywhere: The Eects on the World of Work. Publications Office of the European Union: Luxembourg; International Labour Office: Geneva, Switzerland.

[4] Golden, T.D.; Veiga, J.F.; Dino, R.N. 2008. “The impact of professional isolation on teleworker job performance and turnover intentions: Does time spent teleworking, interacting face-to-face, or having access to communication-enhancing technology matter?” Journal of Applied Psychology 93: 1412–1421. Link

[5] Harris, L. 2003. “Home-based teleworking and the employment relationship: Managerial challenges and dilemmas.” Personnel Review 32: 422–437. Link

[6]  Golden, T.D.; Veiga, J.F.; Dino, R.N. 2008. “The impact of professional isolation on teleworker job performance and turnover intentions: Does time spent teleworking, interacting face-to-face, or having access to communication-enhancing technology matter?” Journal of Applied Psychology 93: 1412–1421. Link

[7] Bentley, T.A.; Teo, S.T.T.; McLeod, L.; Tan, F.; Bosua, R.; Gloet, M. 2016. “The role of organisational support in teleworker wellbeing: A socio-technical systems approach.” Applied Ergonomics 52: 207–215. Link

[8] Baumeister, Roy F., Mark Muraven & Dianne M. Tice. 2000. “Ego Depletion: A Resource Model of Volition, Self-Regulation, and Controlled Processing.” Social Cognition 18, No. 2. Link

[9] Milkman, Katherine L.; Rogers, Todd. 2015. “Making the Best Laid Plans Better: How Plan-Making Prompts Increase Follow-Through.” Behavioral Science & Policy Vol.1, No.2: 33-41. Link

[10] Wexler, B. E. et al. 2016. „Training: Immediate and far transfer to academic skills in children.” Scientific Reports 6, Article number: 32859. Link

[11] https://www.thebioneer.com/priming-brain-warm-ups/

[12]. Locke, Edwin A.; Shaw, Karyll N.; Saari, Lise M.; Latham, Gary P. 1981. “Goal setting and task performance: 1969–1980.” Psychological Bulletin, Vol 90 (1): 125-152. Link

[13] Umstot, Denis D.; Bell, Cecil H.; Mitchell, Terence R. 1976. “Effects of job enrichment and task goals on satisfaction and productivity: Implications for job design.” Journal of Applied Psychology Vol 61(4): 379-394. Link

[14] Gollwitzer, P.M. & V. Brandstätter. 1997. “Implementation intentions and effective goal pursuit.” Journal of Personality and Social Psychology 73: 186-199. Link

[15] Fehr, Ernst; Gächter, Simon. 2000. “Cooperation and Punishment in Public Goods Experiments.” The American Economic Review Vol. 90, No. 4: 980-994. Link

[16] Falk, Armin; Ichino, Andrea. 2006. “Clean Evidence on Peer Effects.” Journal of Labor Economics Vol. 24, No. 1: 39-57. Link

[17] Danna, K.; Griffin, R.W. 1999. “Health and well-being in the workplace: A review and synthesis of the literature.” Journal of Management 25: 357–384. Link

[18]  Demerouti, E.; Bakker, A.B. 2011. “The Job Demands–Resources model: Challenges for future research.” SA Journal of Industrial Psychology 37: 974–982. Link

[19] Drössler, S.; Steputat, A.; Schubert, M.; Euler, U.; Seidler, A. 2016. „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt. Soziale Beziehungen.“ Projekt F 2353, Technische Universität Dresden: Dortmund, Berlin, Dresden. Link

[20] Ozbay, Fatih, Douglas C. Johnson, Eleni Dimoulas, C.A. Morgan, Dennis Charney, Steven Southwick. 2007. “Social Support and Resilience to Stress From Neurobiology to Clinical Practice.” Psychiatry (Edgmont) 4(5): 35–40. Link

[21] Robelski, Swantje, Helena Keller, Volker Harth, Stefanie Mache. 2019. “Coworking Spaces: The Better Home Office? A Psychosocial and Health-Related Perspective on an Emerging Work Environment.” International Journal of Environmental Research and Public Health 16 (13), 2379. Link

[22] Höcker et al. 2017. Prokrastination. Ein Manual zur Behandlung des pathologischen Aufschiebens. Göttingen: Hogrefe.

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