Hallo,
ich bin Anna, dein Coach für eine selbstbestimmte Promotionszeit.

Meine Mission:

Doktorand:innen dabei zu unterstützen, selbstbewusst zu promovieren und selbstbestimmt zu leben. Damit dein eigener, unverwechselbarer Beitrag in die Wissenschaft kommt und du ein Leben lebst, das wirklich deins ist.

Dr. Anna Maria Beck coacht Promovierende für mehr Selbstbewusstsein

Promotion als Persönlichkeitsentwicklung: Selbstbewusstsein statt Selbstzweifel

Ich dachte lange Zeit, dass man sich bei der Promotion alleine durchbeißen muss und Selbstzweifel, Aufschieben und Schreibblockaden Zeichen dafür sind, dass ich einfach nicht gut genug bin.

Kommt dir das bekannt vor?

Fakt ist: Diese Dinge sind bei einigen Doktorand:innen Teil des ganz normalen Entwicklungsprozesses während der Promotion! Und viele von uns wissen einfach nicht genug darüber, wie man ein Riesenprojekt wie die Diss effektiv und effizient organisiert und sich immer wieder selbst motiviert.

Als systemischer Coach helfe ich dir dabei, wieder Vertrauen in dich und deine Arbeit zu gewinnen und die Promotionszeit nach deinen eigenen Regeln zu gestalten.

In meiner Online-Coworking-Community kannst du Arbeitspartner:innen finden und bekommst durch die gemeinsamen Termine Struktur in deinen Arbeitsalltag.

„Die beste Entscheidung meiner Promotion ist das Coaching bei Anna. Herzensempfehlung für jeden, der mit der Promotion struggelt.“

Sarah, Find-Your-Flow-Coachee

Tschüss, Perfektionismus. Hallo, Pragmatismus!

Lass mich dir kurz meine Geschichte erzählen.

Beziehungsweise, lass mich dir zwei Geschichten erzählen.

Die erste ist eine Erfolgsstory, wie du sie irgendwo als Blurb finden würdest und du sie sicher von vielen Postdocs und Professor:innen kennst.

“Dr. Anna Maria Beck schloss ihre Promotion in englischer Literatur- und Kulturwissenschaft 2013 nach 3 ½ Jahren mit summa cum laude ab. Sie war Stipendiatin des durch die Exzellenzinitiative geförderten International Graduate Centre for the Study of Culture, Universität Gießen.

Während dieser Zeit verbrachte sie Forschungsaufenthalte an der Cornell University und der British Library und hielt international Vorträge (u. a. Cornell University, NeMLA).

Ihre interdisziplinär angelegte Dissertation “Raum und Subjektivität in Londonromanen der Gegenwart”, in dem sie ein relationales Raumverständnis für die Literaturwissenschaft aufschließt, leistet einen hochinnovativen Beitrag zur Analyse von literarischen Räumen und der Inszenierung von Subjektkonstitution in Literatur.”

So gut, so glatt, so langweilig?!

Ok, dann lass uns einen Blick hinter die schöne Kulisse werfen.

Bruchlandung der Überfliegerin

Ich habe das wissenschaftliche Arbeiten GELIEBT und ich war echt gut darin. So wie du es wahrscheinlich auch liebst und gut darin bist.

Aber je länger ich promoviert habe, desto größer wurde mein Gefühl, nicht gut genug zu sein und mich deshalb besonders anstrengen zu müssen. Heute weiß ich, dass man das “Impostor Syndrom” nennt. Das geht oft mit Perfektionismus einher, auch bei mir: Ich entwickelte unrealistisch hohe Ansprüche an mich selbst und setzte mich so unter Druck, dass ich im dritten Jahr eine Schreibblockade von mehreren Monaten hatte.

An manchen Tagen kam ich nicht aus dem Bett. An anderen saß ich stundenlang vor dem geöffneten Word-Dokument, ohne auch nur ein Wort zu tippen. An wieder anderen Tagen lenkte ich mich mit allem ab, was mich kurzzeitig vergessen ließ, dass ich noch eine Dissertation fertig schreiben musste.

Zwischenstation: Rock Bottom

Vielleicht hast du mal gehört, dass einige von uns auf “Rock Bottom” krachen müssen, um etwas in ihrem Leben zu ändern?

Mein Rock Bottom war der Moment, als ich vor einem Psychiater saß und um psychologische Gespräche bat – und stattdessen Antidepressiva bekam.

Für mich war aber klar: Ich brauche keine Medikamente, ich bin nicht krank – ich fühle mich nur verdammt einsam und verzweifelt und brauche jemanden, der mir hilft, den Knoten in meinem Kopf zu entwirren.

Es war deshalb mein Rock Bottom-Moment, weil ich die Erfahrung machte: Wenn ich mir jetzt nicht selbst helfe, hilft mir niemand. Und realisierte: Wenn ich so weitermache, werde ich meine Promotion nie abschließen.

„Success is my only option, failure’s not“

Auf einmal fiel der Groschen: Eine abgeschlossene Promotion, egal wie, ist besser als eine unfertige Promotion.

Daraus wurde mein pragmatisches Mantra für die Abschlussphase: Nur eine fertige Dissertation ist eine gute Dissertation.

In den Wochen nach meinem Rock Bottom sagte ich mir dieses Mantra täglich auf und fand mit der Pomodoro-Methode eine Arbeitstechnik, die es mir ermöglichte, die unangenehmen Gefühle, die ich mit dem Schreiben verband (vor allem Ängste und Zweifel) auszuhalten. 25 Minuten für 25 Minuten arbeitete ich mich voran.

Irgendwann hatte ich mein neues, pragmatische Mindset verinnerlicht und mein Perfektionismus hatte keine Chance mehr. Und ab dem Augenblick floß alles wieder: Meine Ideen, meine Energie, das Schreiben. Ich hatte keine Angst mehr vor dem Scheitern – denn auf einmal war Scheitern gar keine Option mehr.

Mein Soundtrack in dieser Zeit: Eminems „Lose Yourself“. Darin heißt es nämlich: „Success is my only option, failure’s not“.

Endlich frei

Ich habe die Dissertation dann innerhalb von drei Monaten fertig geschrieben und mit summa cum laude abgeschlossen.

Seitdem weiß ich, welche Kraft unsere Gedanken haben und helfe Doktorand:innen bei der Entwicklung eines hilfreichen Mindsets und Motivation. Denn dafür musst du nicht auf Rock Bottom warten.

Eine Begleitung in diesem Prozess hätte mir sehr viel Zeit und Schmerz erspart – deswegen habe mein Coachingkonzept und die Online-Community entwickelt:

Damit du deine Energie in deine Forschung und dein Leben stecken kannst, anstatt sie in Kämpfen mit dir selbst zu verschwenden.

Damit du frei bist, das Leben zu führen, dass du leben willst, und die Arbeit zu schreiben, die du schreiben willst.

Mehr Energie für deine Promotion & dein Leben: Promotionscoaching

„If you think about working with Anna – it is worth every minute, for sure. Especially for PhD students that may have lost their way… find YOUR NORTH again!“

Nicolas, Find-Your-Flow-Coachee

„Mach dein Ding“ statt „Mach es allen Recht“

Die Loslösung vom Perfektionismus ging noch mit einer weiteren Veränderung einher: Ich hörte auf, es immer allen Recht machen zu wollen und mich überall anzupassen.

Im Studium bin ich von einem Praktikum zum nächsten gehetzt, weil mir gesagt wurde, ich bräuchte das für den Lebenslauf. Anstatt mich zu fragen, was ich denn eigentlich WIRKLICH machen will – nicht nur, was vernünftig wäre.

Meine Dissertation habe ich viel zu lange für (imaginierte) kritische Leser:innen geschrieben, statt für das einzutreten, was ich für wichtig und richtig erachtete.

Damals dachte ich: Das Schlimmste ist, einen Fehler zu machen oder kritisiert zu werden.

Heute weiß ich: Das Schlimmste ist, seine Stimme zu verlieren, weil man sich im Bemühen, es allen Recht zu machen, selbst verliert.

Mit dem Fertigschreiben meiner Dissertation habe ich damals nicht nur meine Stimme als Wissenschaftlerin wiedergefunden – es war auch der erste Schritt auf einem bis heute andauernden Weg zu einem selbstbestimmten Leben, in dem ich es nur noch einer Person versuche, recht zu machen: Mir selbst.

Wenn es für dich auch Zeit ist, endlich dein Ding zu machen, bist du also bei mir richtig!

Finde deine Stimme – meine Coachingangebote
Portrait Dr. Anna Maria Beck Promotionscoach

„Deine Unterstützung ist mit Geld gar nicht zu bezahlen. Ich bin unglaublich froh, dass es dich gibt!“

S., Mitglied der Coworking-Community

Das sagen meine Coachees über mich & wie ich coache:

Von der beinahe-Psychologiestudentin zum Promotionscoach

Dass ich Coach geworden bin, verdanke ich gleich doppelt meiner Krise.

Erstens war ich dadurch gezwungen, mich mit meiner Persönlichkeit und deren Wechselwirkung mit dem Wissenschaftssystem auseinanderzusetzen, was natürlich eine der Grundlagen für meine heutige Arbeit als Promotionscoach ist.

Zweitens verzögerte sich dadurch die Abgabe meiner Dissertation, so dass ich ein eigentlich geplantes Public Relations-Praktikum nicht antreten konnte. Das gab mir Zeit und Raum, innezuhalten und in mich reinzuhorchen, was ich denn eigentlich wirklich machen wollte.

PR und die Arbeit mit Texten – das gehörte zu den vernünftigen Dingen, die ich immer gemacht hatte, weil ich das eben gut konnte. Aber als ich da so saß eines Abends, am Schreibtisch in meinem kleinen WG-Zimmer, und mich fragte, was ich nach der Promotion machen wollte, kam ganz deutlich: beraten.

In dem Moment klickte alles zusammen:

  • Ursprünglich wollte ich eigentlich Psychologie studieren – hatte es mir damals aber nicht zugetraut.

  • Mein Literatur- und Kulturwissenschafts-Studium war die beste Empathie-Schule – denn wo sonst hat man die Möglichkeit, in so eine Vielfalt an Köpfen hineinzublicken und sich damit auseinanderzusetzen, wie gesellschaftliche, kulturelle und historische Kontexte Verhalten prägen?

  • In meiner Dissertation hat mich vor allem interessiert, wieviel Gestaltungsfähigkeit über ihr Leben den Figuren in meinen Romanen zugeschrieben wird. Spannend: Um die Ausweitung individueller Handlungsfähigkeit geht es im Coaching auch immer!

  • Während meiner Promotion hatte ich eine ehrenamtliche Ausbildung als Telefonberaterin gemacht und am Kinder- und Jugendtelefon gearbeitet, und hatte dabei entdeckt, dass ich eine gute Beraterin bin.

Als die Richtung klar war, war der Weg auf einmal einfach:

Ich suchte mir eine Stelle als Studienberaterin und später als Karriere- und Start-up-Coach und machte eine Ausbildung als Systemische Beraterin.

In der Ausbildung gingen bei mir nochmal so viele Lichter an, weshalb ich während meiner Promotion so große Schwierigkeiten gehabt hatte, dass mir schnell klar war: Ich möchte dieses Wissen und meine Erfahrungen verbinden, um Doktorand:innen in ähnlichen Situationen zu helfen.

Also habe ich mich 2017 mit Promotionscoaching selbständig gemacht und bin mittlerweile sehr damit ausgesöhnt, dass ich nicht Psychologie studiert habe damals. Manchmal sind Umwege wirklich für was gut!

Ich denke gerne: Ich habe diese Krise durchgemacht und Umwege genommen, damit du es nicht musst.

Weil eine erfüllende Berufsperspektive oft zu einem selbstbestimmten Leben dazu gehört und ich weiß, dass gerade Geistes- und Kulturwissenschaftler:innen – wie ich – manchmal Probleme damit haben, selbstbewusst dafür loszugehen, biete ich heute auch Karrierecoaching an.

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Ausbildungen, Erfahrungen Qualifikationen

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